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21.01.2012 2. E-Jugend (U10) - Aktualisiert am: 29.01.2012
Ein Wechselbad der Gefühle ...
| Nachdem die U10 des SC Riesa im letzten Quartal des vergangenen Jahres zweimal unser Gast war (Leistungsvergleich & Weihnachtsturnier), folgten wir der Einladung am 21.01.2012 in die Stahl –und Sportstadt zur ersten Auflage des CTH – Hallencups für Mannschaften des Jahrganges 2002. Dem Veranstalter war es gelungen den zahlreichen Fans und Zuschauern ein sehr attraktives Teilnehmerfeld zu präsentieren, wobei wir es in 3 Vorrundenspielen von jeweils 12 Minuten mit dem FC Rot – Weiß Erfurt, dem FC Erzgebirge Aue und den Gastgebern aufnehmen mussten. In der Gruppe A spielten der Chemnitzer FC, der BFC Dynamo, der 1. FC Lok |
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Leipzig und eine Auswahl der besten Spieler des Landkreises Meißen, um den Einzug in das Halbfinale. In unserem ersten Gruppenspiel ging es dann auch gleich gegen die Jungs vom SC, gegen die wir die letzten beiden Partien in eigener Halle doch deutlich verloren hatten. Wir erwischten einen tollen Start und gingen durch einen sehenswerten Schuss von Tim in Führung. Irgendwie schien uns dieser Auftakt zu lähmen, denn wir bewegten uns in der Folgezeit viel zu wenig und waren auch gedanklich langsamer und so fiel folgerichtig nach Fehlern in der Spieleröffnung der Ausgleich. Nach einer Zeitstrafe gegen uns und der daraus resultierenden |
| Unterzahl war es nun ein leichtes Spiel für die Feralpi – Kicker dieses auch deutlich mit 4:1 zu gewinnen. Das wir sehr gute Kicker unter uns haben, ist uns schon bewusst, mit dem Gewinn des Dubai-Cups und der Westlausitzmeisterschaft 2011 wurde dies auch schon eindrucksvoll bewiesen. Überregional gelingt uns dies aber nicht immer und das liegt nicht nur an den stärkeren Gegnern sondern auch an der Einstellung einzelner Akteure. Fußball ist ein Mannschaftssport, ohne die Mannschaft kann ich nicht erfolgreich sein. Wenn ich nicht bereit bin, für meine Mitspieler und mit meinen Mannschaftskollegen zu kämpfen, werde ich auf diesem |
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| hohen Niveau keine Siege erzielen. Eigene Interessen sind hier fehl am Platz. Wir hatten aber wenig Zeit über diese Niederlage nachzudenken, denn nach nur einem Spiel Pause traten wir gegen die Rot – Weißen aus der thüringischen Landeshauptstadt an, die ihre ersten drei Punkte gegen Aue (5:1) holten. Nun zeigten wir unserem Trainer und dem blauen Fanblock, wozu wir in der Lage sind, wenn wir mit der nötigen Einsatz und Laufbereitschaft unser Spiel bestreiten und so dauerte es auch nur knapp zwei Minuten bis zur Führung durch Florian gegen den Staffelfavoriten. Wir machten es dem Gegner über die gesamte Zeit schwer ins Spiel zu kommen, aber dennoch gelang es Erfurt, die den besten Spieler des Turniers in ihren Reihen hatten, das 1:1 zu erzielen. Das einzige, aber letztlich entscheidende Manko war wieder einmal das Auslassen von klaren Torchancen, was sich kurz vor der Schlusssirene noch rächen sollte. Somit verloren wir unser bestes Turnierspiel unglücklich mit 1:2. Ach Fußball, wie ungerecht du doch manchmal bist. Wir wollten natürlich am Ende der Vorrunde nicht mit leeren Händen dastehen und so ging es gegen Aue hochmotiviert um die letzten drei Punkte und den dritten Platz in der Gruppe. Beide Teams gingen von Anfang an engagiert zur Sache und so fielen auf beiden Seiten die Tore fast im Minutentakt. Mit zunehmender Spielzeit hatten wir die Erzgebirgler im Griff, da Hugo, Patric und Paul hinten nichts mehr anbrennen ließen und vorne Tim und Florian ein ums andere Mal die Defensive vom FCE durcheinanderwirbelten, so dass es am Ende ein klares 7:2 wurde, wodurch sich das Torverhältnis (9:8) noch positiv gestaltete. Ungeschlagener Gruppensieger wurde Erfurt vor Riesa. In unserem letzten Spiel des Tages ging es gegen die Kicker aus der Messestadt um Platz 5 im Klassement. Hier waren wir noch einmal richtig gefordert, denn die Spieler vom 1. FC Lok, die uns körperlich überlegen waren, verlangten uns alles ab. Auf beiden Seiten gab es kaum Torchancen, aber eine der wenigen nutzten wir und so hieß es zum vierten Mal: 1:0 für Budissa. Die Lok nahm nun Dampf auf, wechselte nach 6 Minuten das komplette Personal und nutzte 80 Sekunden vor Abpfiff eine Unachtsamkeit zum Ausgleich. Somit musste die Entscheidung im 9–Meterschiessen fallen und das sollte spannend werden. Im ersten Durchgang gaben sich die drei Schützen beider Mannschaften (bei uns: Paul, Patric und Tim) keine Blöße und so ging es wieder von vorn los. Die ersten vier Schützen ließen die Torhüter alt aussehen, doch der dritte Leipziger scheiterte mit seinem Versuch am über den gesamten Turnierverlauf gut aufgelegten Steve im Budissator. Nun wusste Tim was die Stunde geschlagen hat, aber nervenstark verwandelte er zum viel umjubelten 6:5. Nach dem ernüchternden Auftakt haben wir noch, durch eine Leistungssteigerung aller, ein ordentliches Turnier gespielt. Bei den Einzelauszeichnungen bekam Florian noch einen Pokal für den besten Torschützen (7 |
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Treffer). Turniersieger wurden verdientermaßen die kleinen Himmelblauen vom CFC, die gegen den BFC wie schon in der Vorrunde mit 4:2 die Oberhand behielten. Als Fazit bleibt wieder einmal zu sagen: Wenn wir es in Zukunft schaffen, mit der nötigen Konzentration und Einstellung, insbesondere der Laufbereitschaft, zu spielen, werden wir auch bei überregionalen Turnieren besser abschneiden und für so manche Überraschung sorgen können. Abschließend möchten wir uns noch beim SC Riesa für die gelungene Durchführung der Premiere des CTH-Hallencups bedanken und freuen uns schon auf das Wiedersehen am 07.04.2012 zum 5. TRIO–Cup |
| in der Nudelstadt an der Elbe. |
Bilder findet Ihr hier
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